Hollywood (dmb) - Darauf haben alle Trekkies lange gehofft. Der siebte Teil der Star-Trek-Saga kommt Anfang 2012 in die Kinos. Die Redaktion "Der Morio" konnte einen ersten Trailer beziehen, der schlichtweg alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Hier kommt das neue Motion-Pictoring (Version Dog-C) von Pixar zum Einsatz. Diese Technik erlaubt den Filmemachern nahezu unglaublich realistische Darstellungen. Ja, es beschleicht den Betrachter der Eindruck, dass Raumschiffe auch nur Lebewesen seien. Neben der MoPi-Technik kommt noch eine weitere Finesse ins Spiel: Die neue Motion Sound-Version (MoSo, Version Dog-Bell). Leider aber sind heutige Systeme noch nicht in er Lage, die Ton-Fülle in den Raum zu bringen. Mindestvoraussetzung ist ein Soundsystem 48:1. Große Hersteller, wie Samsung und Philips haben für Weihnachten 2011 bereits erste Systeme in Aussicht gestellt. Und auch weitere Hersteller sind auf diesen Zug aufgesprungen. Das 3D-Vefahren wird in Expertenkreisen bereits als überholt erklärt. Neue Geräte sind in der Entwicklung, die die visuellen Möglichkeiten ausschöpfen werden. Doch sehen Sie selbst und kosten Sie von der schönen neuen Kinematic-Welt:
Die Geflügel-Separatoren-Fleisch-Stange
Da geht man vollkommen sorglos zu Angelika in die Frittenschänke, um seinem kleinen Hunger den gar aus zu machen und dann das ...
Nach meiner Familienbestellung kam ein Mann in die Bude und bestellte eine Geflügel-Separatoren-Fleisch-Stange. Alle hatten sichtlich ihren Spaß an der Bezeichnung. Mir kam das jetzt nicht so seltsam vor, denn oft bestellt ja irgend jemand auch ne "Phospor-Stange" (anm. der Red. = Currywurst) und ich dachte mir insgeheim, dass hier wieder so ein Witzbold unterwegs ist, der aus der Produktzusatzliste eine spaßige Benamung kreirte.
Die Bedienung hinter dem Tresen machte aber unmissverständlich deutlich, dass dieser Begriff kein Standard sei und schimpfte auf die da in Kleve und alles Blödsinn und so weiter und so weiter. Der Gast hatte aber seine sichtliche Freude daran.
Ich also ans bezahlen und da wurde mir gewahr, warum die so alle in Aufregung versetzt waren. An der Speisentafel wurde der Begriff "Fleischrolle" durch den Begriff "Bratrolle" ersetzt. Doch deutscher Regelungswahn nimmt ja bekanntlich erst richtig Fahrt auf, wenn der normale Bürger aufhört zu denken. Und so war dort in großen blauen Lettern noch als Zusatz: "Mit Geflügelseparatorenfleisch" zu lesen.
Ich stutzte nun und fragte was dass denn solle. "Amtsanweisung aus Kleve" war die kurze prägnante Antwort". Und: "Nein es darf nicht Frikadelle heißen, denn es sei keine Frikadelle und Fleisch darf auch nicht davor stehen, weil es nicht mind. zu 95% aus Fleisch besteht .... und die Dönerbuden würden sich demnächst auch noch wundern ..."
"Wieso?", fragte ich.
Sie dann wieder : "Weil ein Döner auch nicht meht Döner heißen darf, sondern -Geröstete Brottasche mit einer Füllung aus Rinder- oder Geflügel-Separatorenfleisch, wahlweise ummantelt mit Zwiebeln, grünem Kopfsalat, rohem Rotkohl, einer halben Tomate, einer Peperoni und drei halben Scheiben Gurke, durchtränkt mit einer knoblauchangereicherten Jogurtsoße-"
Ich meine Kinnlade wieder nach oben geklappt und ging danach nur noch lachend aus diesem Ort des Wahnsinns. Da lobe ich mir doch alte Volksmundbezeichnungen, wie "Lange" , oder ein "Döner mit Alles". Scheiß auf schlechtes deutsch - lieber mit Alles, als mit deutschen Ämtern !
Tram 901 - Ein Arbeitsweg mit Hindernissen... Heute: Der Transen-Schwuchtel-Schwulen-Alt-Rocker.
Ich denke ja immer, es gibt nichts mehr aus diesem Evolutions-Kino DUI-Marxloh zu berichten. Und wahrlich, man muss seine Beobachtungen schon intensivieren, um verrücktes oder anormales zu entdekcen, welches eines Berichtes in der TRAM-Serie Wert wäre.
Doch heute kam einer daher, Leute, der schrie mich förmlich an: SCHREIB MICH AUF !! Ja und das hab ich getan - gleich nachdem ich mir die Lachtränen aus den Augen gewischt hatte. So einfach jetzt ein Bild alles erklären würde, so schwer fällt das Gesehene in Worte zu fassen. Ich habe so etwas noch NIE gesehen. OK - Männer als Frauen verkleidet - komisch, aber heutzutage nichts was wirklich schockt, Umoperierte Männer mit ner Elmar-Gunsch-Stimme - ja gut, muss auch nicht sein ... aber auch immer noch nichts was einen schocken würde. Aber dieses Exemplar hier, das hat geschockt ...
Um das Ganze zu umschreiben, fange ich mal mit den unwichtigeren Details an.
Also: Ein Mann, ca 50 Jahre alt, sehr dünn. Das Haar hinten lang, nicht sehr voll und vorne Pläte. Jetzt denkt ihr bestimmt: "Hä- Ein Altrocker ?". Genau: Ein Altrocker, so wie wir ihn kennen. 70er Jahre groß geworden, Haare nie geschnitten und immer so geblieben. Leicht ergraut. Friseur noch nie gesehen. Haare sind halt so, wie vor 35 Jahren, als das noch In war. Und wie soviele hat er noch nicht mitbekommen, dass die Hippie/VoKuHiLa-Phase schon lange vorbei ist. OK, das ist auch nicht schön, aber visuell und gesellschaftlich noch toleriert. Soll halt jeder so leben wie er mag. Modisch ist natürlich was Anderes - na ja wem's gefällt... Dazu passte eigentlich, dass das Gesicht alkoholgezeichnet und unrasiert war. Der nicht zu übersehende Faulnissbefall der Gebissleiste ist in DUI-Marxloh ein akzepierter Modeschmuck, sprich umfeldangepasst. Ein weiteres zum Altrocker passendes Accessoire, waren die Springerstiefel. In Schwarz, so wie es sich gehört. Inkl. der Totenkopfberingung und entsprechend auffälligen Ohrringen. Das was sich aber nicht gehörte, war der Rest dazwsichen.Als da wären:
Die Hose: Latex im Lederimitat. Hauteng. Nein nicht hauteng - Pellwurst- sagt ich! Und wenn ich Pellwurst sage, dann ist das Pellwurst. Die Hose umschloss die Genitalien in so eng, dass man die Sackhare zählen konnte. Schon alleine dieser Anblick wäre der Bericherstattung wert gewesen. Doch das war nicht wirklich das Erschütternde, nein die Größe war es, die Größe. Leute, ab heute gebührt diesem Manne der Titel Weißer-Long-Dong-mit-Tennisbällen. Das Ganze sah aus wie eine riesen Sauerländer Bockwurst in einem franzosischem Baguette in ein Kondom gepresst. Da war aber in höchstem Maße fremdschämen angesagt für die Gattung Mann. Man, da hat es aber ein nötig seinen Pullermann, nebst Glocken, der Öffentlichkeit zu zeigen. Ein Bild, Leute ein Bild. Unglaublich. OK, dachte ich, nicht so auffällig dahin gucken. Guckste nach oben. So unauffällig in die Mitte, so als gucke man durch eine Person durch.
Stutz, hä was ist das denn? Muss ich zum Optiker, hat meine Hornhautverkrümmung so stark zugelegt? Obenrum wölbte sich die kleine schwarze Blouson-Jacke beträchlichlich nach vorne, als seinen es ... nein Leute .. bitte nicht, bitte, nein das sind doch nicht wahr oder, das sind doch nicht etwa?? ... oh doch, .. es waren !
Er kam näher und ich konnte Sie sehen: Was waren riesige Frauenbrüste. Die zudem noch in ein hautenges weisses Top gepresst wurden und wenn meine tränenerweichten Sehkugeln es richtig deuteten auch noch mit einem Push-Up der Schwerkraft entflohen. Mein Hand-Blick-Zollstock sagte mir: Doppel E ! Mit Nippelvorsatz, nebst Warzenhof Marke Tellermiene! Um es kurz zu fassen James Hetfield (Sänger von Metallica) mit Titten von Dolly Parton und dem Geschlechtsteil von diesem schwarzen Peniskleiderständer Long Dong.
Da stand er nun vor mir: Ein Altrocker, nicht würdevoll gealtert, unrasiert, keine Zähne in der Fresse, Sauerländer unten - im Brötchen, und oben rum zum Monster operiert.
Welcher Gottverdammte "Schönheitschirurg" macht denn bitte schön soetwas ? Gibt es denn keine Berufsethik mehr. Geld ist doch nicht alles! So ein Schönheitskomiker!
Ich meine, beide geschlechtsspezifischen Merkmale waren in Dimensionen, dass er sich den Pullermann zwischen die selbst gebauten Brüse legen kann.
Ganz nach dem Motto: "Ich steh auf große Brüste, die bau ich mir selbst, dann noch 'n bißchen unten drann ziehen und schon kann ich den eigenen fetisch schön ausleben" - Halelulja ! Den Kerl kannste später nicht mal verbrennen, den musste doch Verklappen oder Entlagern! Na ja - wenigstens braucht der kein Hartz-4. Er verdient sein Geld bei Kindergeburtstagen - als Hüpfburg.
Na ja, so stieg er jedenfalls aus der TRAM 901 - Tausendfensterhaus. Und ich stieg ein. Und beim Einsteigen dachte ich nur: "Was ist denn hier los?"
Habt Ihr gekokst? Der Waggon bebbte vor lachen - vor allem den Mädels und Frauen liefen die Tränen von den Wangen... Alle drückten sich die Nasen an den Scheiben platt, um noch einmal einen Blick zu erhaschen. Ja, klar, die hatten ES auch gesehen.
Das beruhigte mich dann wieder ... es beruhigte mich, dass ich nicht der Einzige war, der manches in DUI-Marxloh nicht normal findet. Da schein es dann ja doch noch
normale Leute zu geben. Bis zum nächsten Kandidaten ....
Tram 901 - Ein Arbeitsweg mit Hindernissen... Heute: Die Ischer
Gestern war ich mal wieder ohne Ohrstöpsel in der Tram unterwegs und musste mal wieder feststellen, dass ich wirklich wieder öfter tun sollte. Man bekommt von seinen Mitfahrern dann ne ganze Menge mit: Manches will man nicht hören aber manchmal sind da schon tolle Irrtümer der Evolution dabei.
Neben mir saßen 3 oder 4 von diesen Ischern, also von den Mitbewohnern dieses Landes, die häufig einen Migrantenhintergrund haben und das Wort "Ich" zu einem "Isch" verkommen lassen. Nicht das diese Abart nicht auch deuschsprachige Landsleute übernehmen, aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zu den Ischern:
Komisch ist es schon, das diese Klientel auch mal wieder alle Klischees erfüllte: Agressiven Auftreten, prahlen mit Schlägereien etc.
Und zwischendrin fiel ein Satz von dem Ober-Ischer, bei dem hätte ich mich aus dem Fenster schmeissen können.
"Isch war jetzt ein Jahr Schule, aber jetzt mach isch Arbeit..."
Den Satz musste ich mir mehrfach auf der Zunge zergehen lassen. Zuerst ist mir das gar nicht so recht aufgefallen. Ihm war das nicht bewusst, aber er hat mir mit einem einzigen Satz sein ganzes Leben erzählt.
"Isch war ein Jahr Schule" - Ja genau er ist 11 Jahre auf die Schule gegangen (bis zur 8. Klasse) und war netto genau ein Jahr anwesend!
"aber jetzt mach isch Arbeit" - Nach der Schule dann Hartz-4, genau er macht vielen Ämtern ne Menge Arbeit, bevor er dann mit 65 in Rente geht ... denn Arbeit steht da wohl nicht an!
Tram 901 - Ein Arbeitsweg mit Hindernissen... Heute: Die Arbeitsplatte!
Als ich in den U-Bahnhof Duisburg komme, sehe ich einen jungen Mann vor einem dieser neuen Verkehrsverbund-Automaten stehen. Er starrte reichlich ratlos auf den kundenfreundlichen Bildschirm.
Ich spreche ihn an: "Wo musst Du denn hin".
Er wimmert: "Ich versteh das nicht ..."
Ich: " Ja ich weiss, wo musst denn hin"
Er: "Grad hat mich der Bildschirm gefragt, ob ich ne Gruppe bin! Bin ich ne Gruppe ?"
Ich: "Interessante Frage. Lass mal durchzählen..."
Er: "Eins! Ne bin nur einer. Ich muss nach Beek"
Ich: "Oh das trifft sich, ich bin Premium.."
Er: "Angenehm. Ich heiße Klaus. Hilsft Du mir ne Karte zu ziehen Premium?"
Ich erkläre ihm das Kartensystem des Duisburger Nahverkehrs und warum ich jemanden mir meiner Karte umsonst mitnehmen darf. Er ist begeistert.
In der U-Bahn frage ich ihn woher er kommt. "Na wenn Du Duisburger Premium bist, bin ich praktisch Beeks Export..." Verstehe ihn. Kenne Beeks Export.
In Beek fragt Klaus mich , wann ich wieder zurückfahre ...
Ich: "Moah, halbe Stunde schätze ich..."
Er: "Oh super, länger brauche ich auch nicht. Dann können wir uns vielleicht hier verabreden und du nimmst mich wieder zurück?!"
Ich sage: "Warum nicht..!"
Klaus strahlt und nimmt eines von insgesamt 5 oder 6 Handys aus seiner Tasche.
Er: "Hier nimm das, falls was ist. Hat so nen lustigen arabischen Klingelton"
... Meine Nummer ist ... Deine Nummer ist ... dann verschwindet er in der Menge.
Begebe mich auf den Weg zum Baumarkt, ne Arbeitsplatte besorgen.
Zwei Minuten später ruft Klaus das erste mal an: "Hallo Premium, wollte nur mal gucken ob alles funktioniert."
"Ich heiße nicht...", er legt auf...
Weitere zwei Minuten klingelt das Handy erneut: "Hi, wollte nur mal Fragen wie es dir so geht..."
Bis ich den Baumarkt erreiche ruft Klaus noch drei mal an. Immer um sich nach meinem Wohlbefinden zu erkundigen.
Und immer mit diesem lustigen Salemaleikum-Klingeln. Kriege ernsthafte Angst.
Werfe das geliehene Handy in den Mülleimer am Eingang und beschliesse für die Rückfahrt zur Station Obermarxloh zu laufen.
Im Baumarkt sind massive Buchenholzplatten im Angebot, 3,20 Meter mal 1 Meter für 35 Euro. Ganz egal wieviel das in Mark ist, das ist bestimmt günstig.
Gehe zum Fachvedrkäufer und verlange ein Einmeterundzwanzig langes Stück. Er sagt, das geht nicht. Weil es im Sonderangebot ist, gibt es keinen Teilverkauf.
Man muss die ganze Platte kaufen. Verziehe irritiert das Gesicht.
Er muntert. mich auf: "Ja wenn se nur ein LIed von ner CD wollen, müssen Sie auch die ganze CD kaufen, hök hök hök...!!!" - So lacht der Baumarktfachverkäufer!
"Zuschneiden kann ich Ihnen die Platte aber". Bezahle die Platte und lasse mir sie in zwei Teile a 1,2 und 2 Meter schneiden.
Stelle mich dann in den Baumarkt und rufe: "1A Buchenholzarbeitsplatte, 2 Meter mal 1 Meter, frisch zugeschnitten nur 34 Euro..."
Ein anderer Mitarbeiter kommt und untersagt mir mein Subunternehmertum. Zerre dann beide Platten aus dem Baumarkt.
Als ich den Mülleimer erreiche, sehe ich, dass dieser mittlerweile recht weiträumig vom Wachschutz abgesperrt ist. Frage einen Wachschutzmann was los ist.
"Da kommt ständig so ne arabische Melodie aus dem Mülleimer rausgeklingelt. Immer im Abstand von genau 2 MInuten. Aber keine Angst, wir haben schon ein Sprengstoffsonderkommando angefordert. Müssen jeden Augenblick hier sein. Geschäftsleitung berät gerade, ob sie das Gebäude evakuieren sollen. Dat wird ein teurer Spaß"
Ich lächle den Wachschutz verstohlen an und gehe weiter.
Dann trifft das Sprengstoffsonderkommando ein. Schnell haben Sie das Handy im Mülleimer gefunden. Einer der Männer geht ran, hört kurz zu, dann fragt er: "Heißt hier einer Premium?"
Beschliesse, dass ich jetzt schnell mal weiter muss. Zerre die Platten zu Strasse. Massives Buchenholz ist sehr, sehr , sehr sehr schwer. Ich kann unmöglich beide Platten gleichzeitig tragen.
An der Strasse winke ich nach einem Taxi, aber jedes mal wenn die Fahrer die 2 Meter lange Arbeitsplatte sehen, winken sie nur müde ab.
Gut, dann eben zur U-Bahn. Aber Mist in Beek steht Klaus. Also nach Obermarxloh. Gott!
Ich wähle die Etappen-Taktik. Trage immer eine Platte 10 Meter, stelle sie dann ab. Hole die andere Platte nach. Trage wiede reine voraus, usw. usw. , bis nach Obermarxloh. Kann ein langer Anend werden...
Hab gerade die große Platte abgesetzt und bin wieder 10 Meter zurück um die Kleine nachzuholen, da schnappt sich ein Junger Mann die große Platte und rennt damit weg. Greife mir die Kleine und renne ihm hinterher. Wobei rennen ist schon ein bisschen übertrieben. Tatsächlich bewegen wir uns wegen der schweren Platten ziemlich langsam. Es entsteht eine recht skurile Verfolgungsjagt. Nicht so rasend und hektisch wie in Blues Brothers oder French Conenction, sondern mehr so wie aus einem Win Wenders Film. Also wenn Wim Wenders Verfolgungsjagten machen würde, dann wahrscheinlich so. Ganz ruhig, langsam schlepptend keuchen wir hintereinander her.
Ab und zu rufe ich der Form halber mal: "Stehen bleiben" oder "Haltet den Dieb". Aber er läuft weiter. Da ich die kleinere Platte habe, kann ich den Rückstand tatsächlich verkleinern. Guck was so'n alter Handballer ist, dem läuft son'n junger Spund nicht so schnell weg, ja ja...
Immer kleiner wird der Abstand. Plötzlich sind es noch 2 bis 3 Meter, fast hab ich ihn. Da fällt mir plötzlich auf, dass er in die für mir richtige Richtung läuft.
Lass mich wieder zurückfallen. Ruf ihm noch zu: "Man man man - gleich bin ich platt" und freu mich fortan über jeden Meter, die er mir die Platte trägt.
Rund 200 Meter vor der Station Obermarxloh bricht er dann doch zusammen. Ich lauf zu ihm auf. Er stöhnt: " OK du hast mich, hierhast du deine blöde Platte".
Will ihn aufmuntern: "Ach was, bin auch fix und fertig - halt noch 200 Meter durch...". Er wirft sich flach auf den Boden.
Hole aus einer Bäckerei 2 Brötchen und nen Kaffee, um ihn etwas aufzupeppeln. Er schaufelt das Zeug in sich rein, aber weigert sich beharrlich mich anständig weiter zu bestehlen. Dann geht er einfach weg - Frechheit!
Trage wiede eine Platte voraus und warte bis mich der Nächste bestiehlt. Nix passiert. Vielleicht keine gute Ecke zum Beklaut werden.
Ob ich mit den Platten weiter in Marxloh rein sollte? Schaffe sie dahin! Doch auch da - nix!
Gegen Einbruch der Dunkelheit döse ich auf einer Parkbank weg. Als mich die Vögel am nächsten Morgen wecken, stapeln dich neben meinen Platten ca 10 Kubikmeter Sperrmüll!
Na da soll mal einer sagen in Marxloh kriegste nix geschenkt!
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